Grundbuchauszug bei der Teilungsversteigerung

Grundbuchauszug bei der Teilungsversteigerung

Jemand ruft mich an und bittet um eine Beratung zur Teilungsversteigerung. Dann ist eine meine ersten Fragen immer die nach dem Grundbuchauszug bei der Teilungsversteigerung. Ganz oft stellt sich dann heraus: Der Grundbuchinhalt ist unbekannt. Ein veralteter Grundbuchauszug findet sich vielleicht in irgendeinem Aktenorder. Er muss erst umständlich gesucht werden. Meistens ist noch nicht mal bekannt, welche Eigentümerkonstellation besteht. Ist es eine Bruchteilsgemeinschaft? Ist es eine Erbengemeinschaft? Oder ist es eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts? Dann kommen wir natürlich so erst mal nicht weiter. Der Grundbuchauszug bei der Teilungsversteigerung ist nämlich die wichtigste Erkenntnisquelle überhaupt.

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Teilungsversteigerung planen

Teilungsversteigerung planen

Wenn Sie eine Teilungsversteigerung planen, dann sollten Sie im Vorfeld, also bevor Sie den Versteigerungsantrag stellen, eine Reihe von Gegebenheiten bedenken. Und Sie sollten einige Punkte vorab prüfen, damit die Versteigerung auch möglichst erfolgreich für Sie abläuft. Denn schließlich wollen Sie nicht damit womöglich Schiffbruch erleiden.

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Bei der Teilungsversteigerung die eigene Grundschuld ablösen

Bei der Teilungsversteigerung die eigene Grundschuld ablösen

Sie haben in der Teilungsversteigerung das Haus ersteigert, das Ihnen schon vorher zur Hälfte gehörte. Dabei ist als Teil der Versteigerungsbedingungen eine Grundschuld bestehen geblieben. Sie haben diese Grundschuld also als Schuldner übernommen. Nur waren Sie ja auch vorher schon Schuldner der Grundschuld – jedenfalls zur Hälfte haben Sie dafür dinglich gehaftet. Jetzt wollen Sie bei der Teilungsversteigerung die eigene Grundschuld ablösen. Nun wird es gedanklich kompliziert. In diesem Fall kennen sich auch viele Rechtsanwälte und Banken nicht wirklich aus.

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Eigenes Haus in der Teilungsversteigerung ersteigert

Eigenes Haus in der Teilungsversteigerung ersteigert – volles Gebot bezahlen

 Sie haben Ihr eigenes Haus in der Teilungsversteigerung ersteigert? Und die Hälfte hat Ihnen schon vorher gehört?

Dann treten jetzt jede Menge gedankliche Probleme auf. Auch Banken und sogar Rechtsanwälte sehen die dann anstehenden Probleme oftmals nicht richtig.

Nachdem Sie Ihr eigenes Haus in der Teilungsversteigerung ersteigert haben, und die Hälfte Ihnen ja schon vorher gehört hat, stellen Sie sich jetzt vielleicht vor, sie bräuchten nur die Hälfte Ihres Gebots zu bezahlen. Dem ist aber nicht so. Sie müssen das ganze Gebot bezahlen. Hört sich ungerecht an? Ja, ist es auch, aber das Gesetz sieht es so vor.

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Erlös in der Teilungsversteigerung

Der Erlös in der Teilungsversteigerung 

Der Erlös in der Teilungsversteigerung kann recht schwierig zu verteilen sein. Zum einen setzt sich der Erlös nämlich oftmals aus mehreren Bestandteilen zusammen. Zum anderen wird der Erlös im Rahmen des Versteigerungsverfahrens aber auch gar nicht verteilt. Der Erlös kann im Rahmen des Versteigerungsverfahrens nur dann verteilt werden, wenn die Berechtigten sich über die Verteilung einig sind. Das ist ja meistens leider nicht der Fall. Und dann kann das zu jahrelangen Prozessen führen.

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Die Drohung mit der Teilungsversteigerung

Die Drohung mit der Teilungsversteigerung

Oftmals erreichen mich Anrufe, und es wird berichtet, die Gegenseite habe eine Drohung mit der Teilungsversteigerung ausgesprochen. Diese Drohung gelte für den Fall, dass man den gegnerischen Vorstellungen hinsichtlich einer Einigung nicht entspreche. Natürlich macht diese Drohung mit der Teilungsversteigerung Angst. Ist diese Angst berechtigt? Muss man diese Drohung mit der Teilungsversteigerung ernst nehmen?

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Anteilskauf bei der Teilungsversteigerung

Anteilskauf bei der Teilungsversteigerung – durchaus zu erwägen

Es wurde eine Teilungsversteigerung eingeleitet – auf Antrag der Gegenseite. Das Verfahren wurde per Beschluss des Amtsgerichts angeordnet. Der Anordnungsbeschluss wurde Ihnen zugestellt. Mit der Anordnung des Verfahrens geht die sogenannte „Beschlagnahem des Grundstücks“ einher. Das hört sich gewaltig an. Dürfen Sie jetzt nicht mehr über Ihren Anteil verfügen? Doch das dürfen Sie. Sie dürfen Ihren Anteil sogar verkaufen. Es gibt Firmen, die durchaus bereit sind zu einem Anteilskauf bei der Teilungsversteigerung.  „Anteilskauf bei der Teilungsversteigerung“ weiterlesen

Wald in der Teilungsversteigerung

Wald in der Teilungsversteigerung – ein spezielles Kapitel

Das Verfahren einer Teilungsversteigerung zieht sich ja über geraume Zeit hin. Ein bis eineinhalb Jahre sind hier die Regel. Wenn nun ein landwirtschaftliches Grundstück zur Versteigerung ansteht, dann darf das natürlich auch während des Verfahrens weiterhin bewirtschaftet werden. Es wäre ja auch unsinnig, wenn man es brachliegen lassen müsste. Und wenn dann z.B. bei einem Getreidefeld das Korn reif ist, dann darf es natürlich auch abgeerntet werden. Natürlich muss man nicht das Korn auf dem Halm verkommen lassen. Aber wie sieht das bei einem Wald in der Teilungsversteigerung aus? darf man den Wald in der Teilungsversteigerung einfach abholzen, wenn die Bäume hiebsreif sind?

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Auflassungsvormerkung bei der Teilungsversteigerung

Auflassungsvormerkung bei der Teilungsversteigerung

Die Auflassungsvormerkung bei der Teilungsversteigerung ist ein ganz besonderes Kapitel, und zwar ein besonders schwieriges. Wenn Ihnen also im Grundbuch eine Auflassungsvormerkung bei der Teilungsversteigerung begegnet, dann ist besondere Vorsicht geboten. Nachfolgend einige Erläuterungen dazu, worauf Sie dabei achten müssen:

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Pflichtteil bei der Teilungsversteigerung

Die Eltern haben ihr gesamtes Vermögen an zwei ihrer Kinder vererbt. Das dritte Kind haben sie wegen liederlichen Lebenswandels (oder warum auch immer) enterbt. Die beiden Erben bilden also eine Erbengemeinschaft. Sie können sich aber über das Elternhaus nicht einig werden. Also hat einer der Erben eine Teilungsversteigerung eingeleitet. Nun hat ja aber das ungeliebte Kind einen Pflichtteilsanspruch in Höhe der Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Dieser Pflichtteilsanspruch richtet sich gegen die Erben und ist von diesen in Geld zu erfüllen. Welche Rolle spielt also nun der Pflichtteil bei der Teilungsversteigerung?

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