Notar bei der Teilungsversteigerung

Eine¬†Teilungsversteigerung steht an.¬†Dann ist es oftmals sinnvoll, noch gewisse Ma√ünahmen zur f√ľr Sie g√ľnstigen Gestaltung des Grundbuchstands vorzunehmen. Auf diese Art l√§sst sich n√§mlich oftmals das Verfahren f√ľr Sie optimieren. Bewilligungen und Antr√§ge an das Grundbuchamt sind jedoch gem√§√ü ¬ß 29 Grundbuchordnung (GBO) durch √∂ffentliche oder √∂ffentlich beglaubigte Urkunden nachzuweisen. D.h. Sie ben√∂tigen einen Notar bei der Teilungsversteigerung. Und hier f√§ngt leider nur allzu h√§ufig das Elend an.

Weitergehende Informationen zur Teilungsversteigerung finden Sie unter www.teilungsversteigerung.net.

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Gesamtschuldnerausgleich bei der Teilungsversteigerung

Der Gesamtschuldnerausgleich bei der Teilungsversteigerung¬†spielt bei der folgenden Konstellation eine Rolle: Zwei oder mehr Partner sind gemeinsam Eigent√ľmer eines Hauses. Sie bilden also eine Eigent√ľmergemeinschaft. Jetzt will einer der Miteigent√ľmer die Gemeinschaft aufl√∂sen. Er hat die Teilungsversteigerung beantragt oder hat vor, es zu tun. Meistens ist dann einer der Partner bereits ausgezogen. Der andere bewohnt also das Haus allein. Bei einem Telefonat wird mir dann oft berichtet, der noch wohnende Partner bezahle auch alle Kosten und Lasten des Hauses. Daf√ľr wohne er ja dort. So hat man sich geeinigt. Oder man hat es stillschweigend so praktiziert. Das h√∂rt sich ja auch ganz logisch an. Trotzdem ist es so nicht ganz richtig.

Weitergehende Informationen zur Teiungsversteigerung finden Sie unter www.teilungsversteigerung.net.

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Nutzungsentschädigung bei der Teilungsversteigerung

Schon im Vorfeld einer Teilungsversteigerung ist oftmals einer der Partner ausgezogen. Dann bewohnt der andere das gemeinsame Haus nur noch allein. Es nutzt also nur noch der eine Partner das Haus und der andere nicht. Dann stellt sich der nicht nutzende Partner häufig vor, dass er eine Nutzungsentschädigung bei der Teilungsversteigerung von dem allein nutzenden Partner verlangen könne. Das hängt jedoch sehr von den Umständen im Einzelnen ab.

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Teilungsversteigerung bei einer Erbengemeinschaft

Die Teilungsversteigerung ist ja dazu geschaffen, eine Gemeinschaft aufzul√∂sen bzw. dies vorzubereiten. Die Teilungsversteigerung bei einer Erbengemeinschaft zielt also darauf ab, eine Erbengemeinschaft aufzul√∂sen. Die Erbengemeinschaft ist eine sogenannte Gesamt¬≠hands¬≠gemeinschaft ‚Äď im Gegensatz zur Bruchteilsgemeinschaft. Der Unterschied zwischen diesen verschiedenen Arten der Gemeinschaft ist oftmals nicht so klar, ist aber gravierend.

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In der Teilungsversteigerung selbst ersteigert?

Oftmals beantragt jemand eine Teilungsversteigerung und m√∂chte das Haus letztendlich in der Teilungsversteigerung selbst ersteigern. Das ist auch v√∂llig in Ordnung und vollkommen legitim. Wenn zwei Alteigent√ľmer das Haus gern selbst h√§tten, und sich nicht einigen k√∂nnen, wer es bekommen soll, dann ist ja auch die Teilungsversteigerung das Mittel der Wahl. Und dann ist es ja auch richtig und gut, wenn es letztlich derjenige in der Teilungsversteigerung selbst ersteigert, dem es mehr am Herzen und liegt und der deswegen bereit ist, daf√ľr mehr zu bezahlen.

Dabei gibt es jedoch oftmals ein gedankliches Problem. Dieses Problem tritt dann auf, wenn derjenige, der es in der Teilungsversteigerung selbst ersteigert hat, seine Rolle als Ersteher nicht sauber von seiner Rolle als Alteigent√ľmer gedanklich trennen kann.

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Bargebot bei der Teilungsversteigerung

Leider kommt es immer wieder vor, dass Bietinteressenten bei der Teilungsversteigerung einen ganz gravierenden Fehler machen, der dazu f√ľhrt, dass sie hinterher sehr viel mehr bezahlen m√ľssen, als sie sich das eigentlich vorgestellt hatten. Davor m√∂chte ich Sie gern bewahren. In diesem Zusammenhang muss ich Ihnen den Begriff Bargebot erl√§utern.

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Teilungsversteigerung bei einer Scheidung

Die Teilungsversteigerung bei einer Scheidung ist einer der h√§ufigsten Gr√ľnde, warum es √ľberhaupt zu einer Teilungsversteigerung kommt. Meistens steht das Haus im Bruchteilseigentum zu je ¬Ĺ, also ist jeder der beiden Partner Eigent√ľmer einer ideellen H√§lfte. Die ‚Äěideelle H√§lfte‚Äú bedeutet, dass jedem der beiden von jedem Stein quasi die H√§lfte geh√∂rt. Also sind es keine wirklichen H√§lften. Deshalb l√§sst sich das Haus also im Normalfall nicht teilen.

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Teilungsversteigerung verhindern

Zwei Partner verstehen sich nicht mehr. Z.B. bei einer Ehescheidung. Daraufhin ist der jeweils andere nat√ľrlich ein ganz b√∂ser Mensch. Schlie√ülich hat er den eigenen Lebenstraum zerst√∂rt. Deshalb herrscht jetzt Streit √ľber alles und jedes. Daher kann man sich nat√ľrlich auch nicht √ľber die Zukunft des m√ľhsam angesparten und abbezahlten Hauses einigen. Weil eine Einigung also nicht m√∂glich ist, hat der andere jetzt die Teilungsversteigerung beantragt. Folglich hat das Gericht das Verfahren angeordnet. Also flattert jetzt der Anordnungsbeschluss ins Haus. Der erste Reflex ist dann verst√§ndlich: Das will ich nicht. Schon deswegen nicht, weil der andere es will. Also will ich die Teilungsversteigerung verhindern.

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Teilungsversteigerung – was wird versteigert?

Zwei Partner sind gemeinschaftlich Eigent√ľmer einer Immobilie. Aber man versteht sich nicht mehr. Es besteht schon gar keine Einigkeit mehr dar√ľber, wie mit der Immobilie verfahren werden soll. Wer soll sie bewohnen? Soll sie vermietet werden? Soll sie verkauft werden? Sollen Reparaturen vorgenommen werden? Sollen Investitionen get√§tigt werden? Oder sollen Renovierungsma√ünahmen oder Sanierungsma√ünahmen durchgef√ľhrt werden? Jeder m√∂chte sie f√ľr sich behalten. Ein Verkauf der eigenen H√§lfte an den anderen kommt nicht in Frage. Da entschlie√üt sich der eine Partner dazu, eine Teilungsversteigerung einzuleiten. Es wird also eine Versteigerung stattfinden. Teilungsversteigerung – was wird versteigert?

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Teilungsversteigerung-aktuell

Mit diesem Blog¬†m√∂chte ich¬†in loser unregelm√§√üiger Folge – aber h√§ufiger als man denkt – √ľber aktuelle Entwicklungen und spezielle Themen im Zusammenhang mit der Teilungsversteigerung¬†berichten.

Eine Teilungsversteigerung

– was ist das √ľberhaupt?¬†Denken Sie sich ¬†mehrere Personen, die¬†gemeinschaftlich Eigent√ľmer eines Grundst√ľcks oder einer Immobilie sind (z.B. ein Ehepaar oder eine Erbengemeinschaft). Jetzt sind diese sich aber nicht mehr einig, wie mit der Immobilie verfahren werden soll (z.B. bei einer Ehescheidung). Dann ist es an der Zeit, die Eigent√ľmergemeinschaft an dieser Immobilie aufzul√∂sen. Dabei hilft die Teilungsversteigerung. Es hat dann n√§mlich jeder der Teilhaber an der Gemeinschaft das Recht, die¬†Versteigerung zu beantragen. Der Sinn der Versteigerung besteht dabei darin, ein unteilbares Gut (ein Haus oder ein Grundst√ľck) in eine entsprechende Menge eines teilbaren Gutes (Geld) umzusetzen ‚Äď also Steine in Geld. Die Versteigerung schafft damit die Voraussetzung, dass geteilt werden kann. Damit ist das Verfahren¬†dann allerdings auch beendet. Denn anders, als der Name suggerieren mag, teilt die Teilungsversteigerung nicht,¬†sondern schafft nur die Voraussetzung f√ľr die Teilung. Damit macht die Versteigerung also die Teilung erst m√∂glich.

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