Was ist eine Grundschuld?

In einem anf√§nglichen Telefonat mit einem Ratsuchenden ist eine meiner ersten Fragen immer die nach dem Grundbuchinhalt. Das Grundbuch ist n√§mlich sehr wichtig. Ohne dessen Inhalt zu kennen, kann ich kaum eine Auskunft geben. Auf meine Frage h√∂re ich h√§ufig, es w√§re alles schuldenfrei. Dann bitte ich darum, mir den Grundbuchauszug zu √ľbermitteln. Und oft stelle ich dann fest, dass das Grundbuch mit Grundschulden bis zur Halskrause vollgeknallt ist. Dann frage ich zur√ľck: ‚ÄěSie haben mir doch gesagt, das Haus w√§re schuldenfrei?‚Äú Als Antwort h√∂re ich dann meistens, diese Grundschulden spielten keine Rolle mehr. Sie w√§ren schon vor 50 Jahren von den Gro√üeltern bezahlt worden. Das stimmt jedoch nicht. Sondern das ist ein Missverst√§ndnis. Viele Menschen wissen n√§mlich gar nicht, was eine Grundschuld √ľberhaupt ist. Also was ist eine Grundschuld?

Weitergehende Informationen zur Teilungsversteigerung finden Sie unter www.teilungsversteigerung.net.

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Bestehen bleibende Rechte in der Teilungsversteigerung

Bei der Teilungsversteigerung einer Immobilie geht es ganz anders zu als bei einem freih√§ndigen Verkauf. Das f√ľhrt oftmals zu gedanklichen Schwierigkeiten. Aus der Teilungsversteigerung erwerben Sie n√§mlich kein lastenfreies Haus. Das ist ungewohnt. Vielmehr √ľbernehmen Sie bestehen bleibende Rechte in der Teilungsversteigerung.

Weitergehende Informationen zur Teilungsversteigerung finden Sie unter www.teilungsversteigerung.net.

Das legen die Versteigerungsbedingungen so fest. Diese Rechte werden Sie hinterher abl√∂sen m√ľssen, und zwar durch Zahlung. Sie werden also neben dem Gebot noch mehr zahlen m√ľssen. Das gilt es zu bedenken. Sonst bezahlen Sie am Ende mehr als Sie es sich vorgestellt haben.

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Notar bei der Teilungsversteigerung

Eine¬†Teilungsversteigerung steht an.¬†Dann ist es oftmals sinnvoll, noch gewisse Ma√ünahmen zur f√ľr Sie g√ľnstigen Gestaltung des Grundbuchstands vorzunehmen. Auf diese Art l√§sst sich n√§mlich oftmals das Verfahren f√ľr Sie optimieren. Bewilligungen und Antr√§ge an das Grundbuchamt sind jedoch gem√§√ü ¬ß 29 Grundbuchordnung (GBO) durch √∂ffentliche oder √∂ffentlich beglaubigte Urkunden nachzuweisen. D.h. Sie ben√∂tigen einen Notar bei der Teilungsversteigerung. Und hier f√§ngt leider nur allzu h√§ufig das Elend an.

Weitergehende Informationen zur Teilungsversteigerung finden Sie unter www.teilungsversteigerung.net.

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Gesamtschuldnerausgleich bei der Teilungsversteigerung

Der Gesamtschuldnerausgleich bei der Teilungsversteigerung¬†spielt bei der folgenden Konstellation eine Rolle: Zwei oder mehr Partner sind gemeinsam Eigent√ľmer eines Hauses. Sie bilden also eine Eigent√ľmergemeinschaft. Jetzt will einer der Miteigent√ľmer die Gemeinschaft aufl√∂sen. Er hat die Teilungsversteigerung beantragt oder hat vor, es zu tun. Meistens ist dann einer der Partner bereits ausgezogen. Der andere bewohnt also das Haus allein. Bei einem Telefonat wird mir dann oft berichtet, der noch wohnende Partner bezahle auch alle Kosten und Lasten des Hauses. Daf√ľr wohne er ja dort. So hat man sich geeinigt. Oder man hat es stillschweigend so praktiziert. Das h√∂rt sich ja auch ganz logisch an. Trotzdem ist es so nicht ganz richtig.

Weitergehende Informationen zur Teiungsversteigerung finden Sie unter www.teilungsversteigerung.net.

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Nutzungsentschädigung bei der Teilungsversteigerung

Schon im Vorfeld einer Teilungsversteigerung ist oftmals einer der Partner ausgezogen. Dann bewohnt der andere das gemeinsame Haus nur noch allein. Es nutzt also nur noch der eine Partner das Haus und der andere nicht. Dann stellt sich der nicht nutzende Partner häufig vor, dass er eine Nutzungsentschädigung bei der Teilungsversteigerung von dem allein nutzenden Partner verlangen könne. Das hängt jedoch sehr von den Umständen im Einzelnen ab.

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Teilungsversteigerung bei einer Erbengemeinschaft

Die Teilungsversteigerung ist ja dazu geschaffen, eine Gemeinschaft aufzul√∂sen bzw. dies vorzubereiten. Die Teilungsversteigerung bei einer Erbengemeinschaft zielt also darauf ab, eine Erbengemeinschaft aufzul√∂sen. Die Erbengemeinschaft ist eine sogenannte Gesamt¬≠hands¬≠gemeinschaft ‚Äď im Gegensatz zur Bruchteilsgemeinschaft. Der Unterschied zwischen diesen verschiedenen Arten der Gemeinschaft ist oftmals nicht so klar, ist aber gravierend.

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In der Teilungsversteigerung selbst ersteigert?

Oftmals beantragt jemand eine Teilungsversteigerung und m√∂chte das Haus letztendlich in der Teilungsversteigerung selbst ersteigern. Das ist auch v√∂llig in Ordnung und vollkommen legitim. Wenn zwei Alteigent√ľmer das Haus gern selbst h√§tten, und sich nicht einigen k√∂nnen, wer es bekommen soll, dann ist ja auch die Teilungsversteigerung das Mittel der Wahl. Und dann ist es ja auch richtig und gut, wenn es letztlich derjenige in der Teilungsversteigerung selbst ersteigert, dem es mehr am Herzen und liegt und der deswegen bereit ist, daf√ľr mehr zu bezahlen.

Dabei gibt es jedoch oftmals ein gedankliches Problem. Dieses Problem tritt dann auf, wenn derjenige, der es in der Teilungsversteigerung selbst ersteigert hat, seine Rolle als Ersteher nicht sauber von seiner Rolle als Alteigent√ľmer gedanklich trennen kann.

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Bargebot bei der Teilungsversteigerung

Leider kommt es immer wieder vor, dass Bietinteressenten bei der Teilungsversteigerung einen ganz gravierenden Fehler machen, der dazu f√ľhrt, dass sie hinterher sehr viel mehr bezahlen m√ľssen, als sie sich das eigentlich vorgestellt hatten. Davor m√∂chte ich Sie gern bewahren. In diesem Zusammenhang muss ich Ihnen den Begriff Bargebot erl√§utern.

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Teilungsversteigerung bei einer Scheidung

Die Teilungsversteigerung bei einer Scheidung ist einer der h√§ufigsten Gr√ľnde, warum es √ľberhaupt zu einer Teilungsversteigerung kommt. Meistens steht das Haus im Bruchteilseigentum zu je ¬Ĺ, also ist jeder der beiden Partner Eigent√ľmer einer ideellen H√§lfte. Die ‚Äěideelle H√§lfte‚Äú bedeutet, dass jedem der beiden von jedem Stein quasi die H√§lfte geh√∂rt. Also sind es keine wirklichen H√§lften. Deshalb l√§sst sich das Haus also im Normalfall nicht teilen.

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Teilungsversteigerung verhindern

Zwei Partner verstehen sich nicht mehr. Z.B. bei einer Ehescheidung. Daraufhin ist der jeweils andere nat√ľrlich ein ganz b√∂ser Mensch. Schlie√ülich hat er den eigenen Lebenstraum zerst√∂rt. Deshalb herrscht jetzt Streit √ľber alles und jedes. Daher kann man sich nat√ľrlich auch nicht √ľber die Zukunft des m√ľhsam angesparten und abbezahlten Hauses einigen. Weil eine Einigung also nicht m√∂glich ist, hat der andere jetzt die Teilungsversteigerung beantragt. Folglich hat das Gericht das Verfahren angeordnet. Also flattert jetzt der Anordnungsbeschluss ins Haus. Der erste Reflex ist dann verst√§ndlich: Das will ich nicht. Schon deswegen nicht, weil der andere es will. Also will ich die Teilungsversteigerung verhindern.

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