Eigenes Haus in der Teilungsversteigerung ersteigert

Eigenes Haus in der Teilungsversteigerung ersteigert – volles Gebot bezahlen

 Sie haben Ihr eigenes Haus in der Teilungsversteigerung ersteigert? Und die Hälfte hat Ihnen schon vorher gehört?

Dann treten jetzt jede Menge gedankliche Probleme auf. Auch Banken und sogar Rechtsanwälte sehen die dann anstehenden Probleme oftmals nicht richtig.

Nachdem Sie Ihr eigenes Haus in der Teilungsversteigerung ersteigert haben, und die Hälfte Ihnen ja schon vorher gehört hat, stellen Sie sich jetzt vielleicht vor, sie bräuchten nur die Hälfte Ihres Gebots zu bezahlen. Dem ist aber nicht so. Sie müssen das ganze Gebot bezahlen. Hört sich ungerecht an? Ja, ist es auch, aber das Gesetz sieht es so vor.

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Erlös in der Teilungsversteigerung

Der Erlös in der Teilungsversteigerung 

Der Erlös in der Teilungsversteigerung kann recht schwierig zu verteilen sein. Zum einen setzt sich der Erlös nämlich oftmals aus mehreren Bestandteilen zusammen. Zum anderen wird der Erlös im Rahmen des Versteigerungsverfahrens aber auch gar nicht verteilt. Der Erlös kann im Rahmen des Versteigerungsverfahrens nur dann verteilt werden, wenn die Berechtigten sich über die Verteilung einig sind. Das ist ja meistens leider nicht der Fall. Und dann kann das zu jahrelangen Prozessen führen.

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Die Drohung mit der Teilungsversteigerung

Die Drohung mit der Teilungsversteigerung

Oftmals erreichen mich Anrufe, und es wird berichtet, die Gegenseite habe eine Drohung mit der Teilungsversteigerung ausgesprochen. Diese Drohung gelte für den Fall, dass man den gegnerischen Vorstellungen hinsichtlich einer Einigung nicht entspreche. Natürlich macht diese Drohung mit der Teilungsversteigerung Angst. Ist diese Angst berechtigt? Muss man diese Drohung mit der Teilungsversteigerung ernst nehmen?

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Anteilskauf bei der Teilungsversteigerung

Anteilskauf bei der Teilungsversteigerung – durchaus zu erwägen

Es wurde eine Teilungsversteigerung eingeleitet – auf Antrag der Gegenseite. Das Verfahren wurde per Beschluss des Amtsgerichts angeordnet. Der Anordnungsbeschluss wurde Ihnen zugestellt. Mit der Anordnung des Verfahrens geht die sogenannte „Beschlagnahem des Grundstücks“ einher. Das hört sich gewaltig an. Dürfen Sie jetzt nicht mehr über Ihren Anteil verfügen? Doch das dürfen Sie. Sie dürfen Ihren Anteil sogar verkaufen. Es gibt Firmen, die durchaus bereit sind zu einem Anteilskauf bei der Teilungsversteigerung.  „Anteilskauf bei der Teilungsversteigerung“ weiterlesen

Wald in der Teilungsversteigerung

Wald in der Teilungsversteigerung – ein spezielles Kapitel

Das Verfahren einer Teilungsversteigerung zieht sich ja über geraume Zeit hin. Ein bis eineinhalb Jahre sind hier die Regel. Wenn nun ein landwirtschaftliches Grundstück zur Versteigerung ansteht, dann darf das natürlich auch während des Verfahrens weiterhin bewirtschaftet werden. Es wäre ja auch unsinnig, wenn man es brachliegen lassen müsste. Und wenn dann z.B. bei einem Getreidefeld das Korn reif ist, dann darf es natürlich auch abgeerntet werden. Natürlich muss man nicht das Korn auf dem Halm verkommen lassen. Aber wie sieht das bei einem Wald in der Teilungsversteigerung aus? darf man den Wald in der Teilungsversteigerung einfach abholzen, wenn die Bäume hiebsreif sind?

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Auflassungsvormerkung bei der Teilungsversteigerung

Auflassungsvormerkung bei der Teilungsversteigerung

Die Auflassungsvormerkung bei der Teilungsversteigerung ist ein ganz besonderes Kapitel, und zwar ein besonders schwieriges. Wenn Ihnen also im Grundbuch eine Auflassungsvormerkung bei der Teilungsversteigerung begegnet, dann ist besondere Vorsicht geboten. Nachfolgend einige Erläuterungen dazu, worauf Sie dabei achten müssen:

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Pflichtteil bei der Teilungsversteigerung

Die Eltern haben ihr gesamtes Vermögen an zwei ihrer Kinder vererbt. Das dritte Kind haben sie wegen liederlichen Lebenswandels (oder warum auch immer) enterbt. Die beiden Erben bilden also eine Erbengemeinschaft. Sie können sich aber über das Elternhaus nicht einig werden. Also hat einer der Erben eine Teilungsversteigerung eingeleitet. Nun hat ja aber das ungeliebte Kind einen Pflichtteilsanspruch in Höhe der Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Dieser Pflichtteilsanspruch richtet sich gegen die Erben und ist von diesen in Geld zu erfüllen. Welche Rolle spielt also nun der Pflichtteil bei der Teilungsversteigerung?

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Teilungsversteigerung zur Erbausein-andersetzung

Zwei oder mehr Erben haben den Nachlass gemeinsam geerbt. Es besteht also an dem Nachlass eine Erbengemeinschaft. In dem Nachlass befindet sich auch ein Grundstück oder Haus. Die Erben können sich über die Aufteilung des Nachlasses nicht einig werden. Deshalb betreibt nun einer von Ihnen die Teilungsversteigerung zur Erbauseinandersetzung. Dann besteht oftmals die irrtümliche Vorstellung, durch die Teilungsversteigerung zur Erbauseinandersetzung werde dann auch die Erbauseinandersetzung bewirkt. Das ist jedoch nicht der Fall. Richtig ist folgendes:

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Vermächtnis bei der Teilungsversteigerung

Die Mutter hat in ihr handschriftliches Testament geschrieben: „Die Aktien soll mein Sohn haben, das Haus soll meine Tochter haben.“ Dabei hat sie jedoch nicht bedacht, was das Vermächtnis bei der Teilungsversteigerung bedeutet. Nach dem Tod der Mutter hat der Sohn die Aktien bekommen (und hat sie verspekuliert). Die Tochter wohnt schon in den zehn Jahren seit dem Tod der Mutter allein in dem Haus und betrachtet es als ihr Eigentum. „Das stand ja schließlich so im Testament.“ Nur im Grundbuch ist immer noch die Mutter eingetragen. Das hat die Tochter für eine reine Formsache gehalten. Das könne man ja schließlich jederzeit immer noch ändern.

Und jetzt meldet sich die Tochter ganz aufgelöst bei mir. Der Sohn hat nämlich die Teilungsversteigerung des Hauses beantragt. Und das Gericht hat das Versteigerungsverfahren angeordnet. Das könne doch nicht richtig sein. Das Haus gehöre doch ihr allein. Leider nein! Das Haus steht im Eigentum einer Erbengemeinschaft bestehend aus Sohn und Tochter. Und deshalb kann der Sohn jetzt durchaus zu Recht die Teilungsversteigerung betreiben. Das hört sich jetzt sehr ungerecht an. Aber dazu muss man verstehen, welche Bedeutung das Vermächtnis bei der Teilungsversteigerung hat.

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Rechtspfleger bei der Teilungsversteigerung

Die Rechtspfleger bei der Teilungsversteigerung sind es ja, welche das Versteigerungsverfahren leiten und die entsprechenden Beschlüsse fassen. Sie sind es also auch, welche sich am allerbesten mit dem Verfahren auskennen. Das ist auch (meistens) zutreffend. Aber auch Rechtspfleger sind natürlich nur Menschen. Und machen als solche natürlich auch gelegentlich Fehler. „Rechtspfleger bei der Teilungsversteigerung“ weiterlesen